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Illustration Kakteen mit Schild Wo bin ich?
illustration zwei Frösche mit Sprechblase Papa

WissenWillkommen bei der Familie der Froschlurche

Hast du schon mal einen Frosch gesehen und vielleicht sogar angefasst? Oder vielleicht denkst du: „Igitt, die sind doch glitschig und eklig!!“

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Aber nein, das sind sie überhaupt nicht! Ihre Haut fühlt sich kühl und weich an und ist sehr empfindlich. Meistens sind sie gar nicht zu sehen. Sie leben sehr versteckt, mal im Wasser, meist eher in der Nähe von Teichen. Dort wandern sie herum und suchen Futter. Insekten, Käfer, Schnecken und Regenwürmer sind äußerst lecker. Wenn du sie auch nicht siehst, so kannst du aber ihre Konzerte hören. Hör mal genau hin. Quaken ist nicht gleich quaken. Jede Froschart quakt anders.

Frosch

Mit diesen Schallblasen können die Froschmännchen so richtig laut quaken!

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Frösche, Kröten und Unken sind übrigens wechselwarm. Wenn es im Winter kalt ist, sind sie ganz starr und unbeweglich und wenn es im Sommer warm ist, sind sie putzmunter. Nur morgens müssen sie sich manchmal aufwärmen, wie auch die Schlangen.

In Deutschland leben mehr als 20 verschiedene Amphibienarten, zu denen Kröten, Frösche und Unken zählen. In Berlin sind 10 Amphibienarten zu Hause. Dazu zählen Erdkröte, Knoblauchkröte, Rotbauchunke, Wechselkröte, Kreuzkröte, Moorfrosch, Grasfrosch, Kleiner Wasserfrosch, Seefrosch und Teichfrosch.

Frosch auf Baumast

Das hier ist ein Teichfrosch.

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Fast alle in Deutschland lebenden Amphibienarten sind gesetzlich geschützt. Sie dürfen nicht aus der Natur entnommen werden, auch nicht der Laich und die Larven! Auch das Einsetzen der Larven in den eigenen Gartenteich ist nicht erlaubt. Ganz oft würden sich die Frösche, Kröten oder Unken dort nicht wohl fühlen, da ihnen das Wasser zu kalt ist oder sie nicht gern in Nachbarschaft mit Fischen wohnen.

Und was ist mit den Kindern der Froschlurche?

Die sehen ganz anders aus als ihre Eltern und sie können unter Wasser, dank ihrer Kiemen, ganz einfach atmen. Das sind die Kaulquappen. Komischer Name, stimmt’s? Am Ende des Winters, ist bei den Fröschen und Kröten Wandertag. Sie sind gar nicht mehr zu halten und wandern ganz schön weit. Sie wollen unbedingt dorthin, wo sie geboren wurden. Dort haben sie sich dann lieb. Es werden Eier (Laich) gelegt und daraus schlüpfen dann, ja genau, die Kaulquappen. Die sind Vegetarier und raspeln Algen ab. Irgendwann beginnt das Wunder. Sie verwandeln sich in richtige Kröten oder Frösche. Dazu bilden sie Beine aus und verlieren ihren Schwanz. Nun müssen sie dringend an Land. Sonst kriegen sie keine Luft, denn sie atmen jetzt wie wir, mit Lungen.

Frösche Männchen auf dem Rücken des Weibchens

Das Männchen sitzt auf dem Rücken des Weibchen. So kann das Männchen den Laich befruchten und ihn an Pflanzen heften.

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Hast du dir alles gemerkt? Hier kannst du dein Wissen testen … oder ein bisschen kreativ werden.